20. Holzbootregatta 2018

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“Auf der Planke rund Steinhuder Meer” die Holzbootregatta 2018 im SVG bei besten Bedingungen.

Nach Sturm und Regen oder Flaute in den vergangenen Jahren fand in diesem Jahr die 20. Holzbootregatta unter allerbesten Bedingungen statt.

Wettfahrtleiterin Michelle Uttermann mit ihrem Vize Arne Gruschka konnte fast pünktlich um kurz nach 11.00 Uhr die Wettfahrt starten. Einige Boote mussten umkehren und neu starten, weil sie schon zu früh losgefahren waren, aber alle anderen kämpften in der Startkreuz bei 3-4 Bf von Nordwest um jeden Platz, was bei den Böen und Drehern nicht einfach war.

Nach dem Runden der Luvtonne kurz vor Mardorf ging es um den Wilhelmstein und vor Steinhude längs ins Ziel im östlichen Teil des Meeres. Da gab es beim Halbwind- und Vorwindkurs noch einige Verschiebungen in der Reihenfolge. Besonders Detlev Huss aus Schwerin, der mit seiner Schweriner Einheitsjolle auf diesen Kursen die Vorteile seiner extra langen Gaffel ausspielen konnte, holte noch einge Plätze auf, aber auch Bernd Metz mit der Weserjolle und ähnlichen Vorteilen segelte sich noch weiter nach vorn.

Im Ziel war dann Rüdiger Bussing mit der Sharpie als erster vor dem R-Boot von Hinrich Volker und der Frauencrew mit Judith Hahn und Ina Kühn.

Die anderen Boote kamen recht kurz hintereinander ins Ziel, obwohl sie sehr unterschiedlich sind, ob Weserjollen, 15er Jollenkreuzer, 20er Jollenkreuzer, O-Jolle, Pirat, Zugvogel und nicht zuletzt Schweriner Einheitsjolle erreichten sie das Ziel in höchstens 1 1/2 Stunden. Nur etwas länger benötigten die beiden Auswanderer, die dabei waren.

Weil die Boote so unterschiedlich sind, wird die endgültige Platzierung nach der Yardsticktabelle berechnet. Aus den Umrechnungen mit den Yardstickzahlen gab es folgende Reihenfolge: Siegerinnen wurden mit ihrem P-Boot Judith Hahn und Ina Kühn und damit Gewinnerinnen der Holzplanke vom Steinhuder Meer und der Planke gestiftet von Oliver Berking, dazu den “Jünglig von Epidaurus”, eine Statue für die schnellste Steuerfrau. Den zweiten Platz erreichte die Sharpie von Rüdiger Bussing mit Hans Werner Budde, sie erhielten neben dem Halbmodell auch das Buch vom Freundeskreis klassischer Yachten. Eckert Friedhoff, Beate Harfst und Erich Smalian ereichten die Plätze 3-5 und erhielten ebenfalls das beliebte Halbmodell. Den Preis für das schnellste R-Boot erhielt diesmal Hinrich Volkers, eine Silberschale von 1926 auf einem neuen Holzsockel von der Bootswerft Bopp und Dietrich.

Nach einem großen Lob für die Youngster Michelle Uttermann und Arne Gruschka als Wettfahrtleiterteam und Jürgen Engelmann für die Vorbereitungen bedankten sich die Teilnehmer/innen und haben sich schon für die 21. Holzbootregatta im SVG vormerken lassen.

Die 21. Holzbootregatta soll im nächsten Jahr unter etwas anderen Bedingungen stattfinden, es werden auch etwas jüngere Boote dabei sein können, auch Nachbauten von traditionellen Bootsklassen. Genaueres wird noch ausgearbeitet.

holzboot-2018-ergebnisse

 

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