KentertrainingEine verunglückte Halse, ein plötzlicher Drücker – das Boot neigt sich zur Seite, Baum und Segel liegen im Wasser, wenig später auch die Besatzung – für viele Jollensegler ein Horrorszenario. Dabei ist eine Kenterung kein Untergang – und wer sich richtig und vor allem ruhig verhält, bekommt seine Jolle schnell wieder flott. Darum üben unsere Trainerinnen und Trainer regelmäßig mit unseren Opti-Kids das Kentern und wiederaufrichten des Bootes, damit im Ernstfall alles klappt. Schauplatz war auch diesmal wieder das Hallenbad des Fliegerhorstes des Bundeswehr in Wunstorf. Die neunjährige Mimi hat mitgemacht, hier ihre Eindrücke:

Das gestrige Kenter-Training hat sehr viel Spaß gemacht. Zehn Segelkinder nahmen daran teil.

Mit allen zusammen sind wir die ganze Zeit, wenn wir durften, gekentert.  Durch das Kenter-Training haben wir gelernt, dass man keine Angst haben muss, wenn man kentert. Ein Boot lässt sich eigentlich leicht wieder aufrichten. Wir durften auch erfahren, dass man noch Luft und Licht unter einem durchgekenterten Boot hat. Alles war echt cool.

Zum Schluss durften wir noch springen, zwar nicht vom Dreier, weil da  eine Leine  drunter lang gezogen war, aber es war trotzdem schön. Außerdem haben die Jungs  immer irgendwelche Sprünge erfunden (z.B. Superman-Arschbombe).

Vielen Dank an alle, die dabei waren und an die,  die alles organisiert und durchgeführt haben.